Google Analytics wird kostenpflichtig

Zumindest, wenn es nach den Wünschen des ULD (Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz) Schleswig-Holstein geht. Denn wer Informationen über seine Besucher sammelt und diese zur Erstellung von Nutzerprofilen nutzt, ohne seine Besucher vorher um sein Einverständnis gebeten zu haben, macht sich nach deutschem Recht strafbar und das kann teuer werden.

Nun muss ich schändlicherweise gestehen, dass auch ich auf einigen Seiten die praktischen Funktionen von Google Analytics nutze und mir nicht ganz klar ist, warum ich mich denn mit der Verwendung von Google Analytics strafbar mache.Denn wenn es darum geht, dass die Nutzung von Statistik-Tools mit einem Funktionsumfang ähnlich wie bei Google Analytics grundsätzlich nicht gestattet ist, dann würde ja auch meine durchaus sehenswerte Alternative Woopra und ein paar andere kostenlose Statistiktools wegfallen, oder sehe ich das falsch?

Wenn es aber eher darum geht, dass ich ja ein Handlanger von Googles Verbrechen an der Menschheit bin, dann verstehe ich nicht, wie mich das volle Strafmaß von Bußgeldern bis zu 50.000 Euro treffen könnte.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch mehr zur Verwendung von Statistik-Tools sagen, oder ich gehe das ULD einfach mal besuchen, ist ja hier gleich um die Ecke. Solange ich aber keine gleichwertigen und kostenlosen Alternativen kenne, werde ich wohl oder übel bei Google Analytics bleiben.

Das könnte dich auch interessieren:

Google TV – TV meets Web und umgekehrt

Schon seit einiger Zeit brodelte die Gerüchteküche um  Google TV, eine Set Top Box von Google ins Leben gerufen, die

Google Street View Guys

Gerade habe ich bei Wait, What? ein schönes Video zu Google Streetview gefunden, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:

See more

Wir fälschen, wo wir können. Zur Not auch das Zeugnis …

Durch meine Arbeit als Mediengestalter sensibilisiert, drängt sich mir im Alltag häufig die Frage auf: „Ist das nun echt oder

Es hat noch niemand kommentiert. Willst du der Erste sein?