Stadt Augsburg mahnt Blogger ab – Und weiter rollt die Abmahnwelle

Die Nachwirkungen der letzten Abmahung im Falle Eva Schweitzer sind gerade erst in Vergessenheit geraten, da steht auch schon der nächste Fall einer Abmahnung durch die Stadt Augsburg im Raum. Diesmal wird also ein Blogger verklagt, der sich die Domain augsburgr.de gesichert hatte und diese für ein Blog mit den Themen Web, Technik und Lifestyle nutzen wollte.

Leider hat sich der 25 Jährige wohl die falsche Reihenfolge seines Handelns ausgesucht, denn nachdem er sich bei der Stadt die Erlaubnis zur Verwendung der Domain holen wollte, wurde er kurzerhand mal abgemahnt.

Knapp 1891 Euro soll der Blogger Michael Fleischmann nun für seinen Fehler und die Abmahung mit einem Streitwert von 50.000 Euro bezahlen. Klar ist die Stadt mit ihrem Recht am Namen rein rechtlich gesehen wieder mal auf der sicheren Seite, aber ein weiteres Mal frage ich mich nun, ob man die Sache nicht auch vorher kurz telefonisch hätte lösen können.

Hat denn keiner meine Nachhilfestunde für „Abmahn-Anwälte“ gelesen?

Ich würde mir wünschen, dass sich diesmal die Blogosphäre ein Herz fasst und versucht, den Fall vor Gericht auszutragen, damit dieser ganze Abmahnwahnsinn vielleicht man endlich einen Dämpfer bekommt.

Den gesamten Artikel könnt ihr nochmal hier bei EISY nachlesen:
Stadt Augsburg mahnt Blogger wegen augsburgr.de ab

UPDATE: Keine 24 Stunden später, nachdem das Thema in der Blogosphäre behandelt wurde, zieht die Stadt Augsburg die Abmahnung zurück, siehe auch: Blogger-Abmahnung: Stadt Augsburg rudert zurück

Ich freue mich zwar für Michael Fleischmann, dass er der teueren Abmahnung nun entgeht, allerdings ist es nun wieder nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Blogger abgemahnt werden kann. Insgeheim wünsche ich mir ja, dass mal jemand mit einem größeren Portemonnaie abgemahnt wird, der bereit ist, diesen Rechtsstreit auch vor Gericht auszutragen. Dann nämlich gäbe es auch ein wenig Hoffnung, dass solch teure Abmahngebühren für unverhältnismäßig erklärt und Abmahngebühren gekippt werden würden.

Schwierige Kunden? 5 Tipps, wie man sie sich vom Leibe hält

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Aber es gibt auch Kunden, mit denen die Zusammenarbeit mühselig erscheint. Kunden, die grundsätzlich erstmal gegen alles „Neue“ sind und eine gute Idee mit den Worten: „Gefällt mir nicht!“, abtun. Kunden, die man nichtmal seinem größten Feind zum Freund wünscht.

In meiner mehrjährigen Agenturerfahrung habe ich Lies den Rest des Artikels »

xPhone – Konkurrenz zum iPhone?

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Aber seht selbst:

Wie lange braucht ein gutes Webdesign?

Teil 1: Das Grundgerüst – Die Konzeption

Oft werde ich von Kunden im Erstgespräch einer Website gefragt, wie lange es denn dauere bis ein erster Entwurf zu sehen sei. „So schwer könne es doch nicht sein, mal schnell einen Entwurf aus dem Hut zu zaubern.“

Manch Kunde glaubt sogar, dass ich ja eh nur nach einem Baukastenprinzip arbeiten würde, bei dem ich lediglich mal schnell die Farben und das Logo austauschen würde. Deswegen sind sie umso überraschter, wenn ich Ihnen mitteilen muss, dass sie in den nächsten Tagen erstmal nichts von mir zu sehen bekommen werden.

„Ein gutes Design entsteht nicht über Nacht!“

Und wenn doch, dann Lies den Rest des Artikels »