Bereits im ersten Satz könnte ich dieser Headline widersprechen. Schließlich ist es kurz vor Mitternacht und sonst lieg ich um diese Zeit längst im Bett um Kräfte für die anstehende Woche zu sammeln. Aber wie der Zufall so will stolpere ich bei einem kurzen Blogstöbern über den Gastartikel auf YuccaTree Post Web 2.0.-Einsamkeit.
Mit einem kreisenden Kopf (nicken und kopfschütteln gleichzeitig) verschlang ich den Artikel und kam auch nicht umher meinen eigenen Senf dazuzugeben.
Einerseits kann ich es gut nachvollziehen, dass Christian um die Gunst seiner Mitmenschen buhlt, weil das wohl irgendwie jeder (inklusive mir) tut, der sich im Netz präsentiert und profiliert, allerdings nur bis zu einem gewissen Grat. Dann nämlich, wenn im Büro die Lichter ausgehen und der Feierabend oder das Wochenende vor der Tür stehen, dann ist es mir ehrlich gesagt ziemlich Schnuppe, was andere in dem Moment über mich denken.
Außerhalb der Arbeitszeiten (und das ist immerhin ab und an erst nach 20 Uhr) halten sich meine sozialen Netzaktivitäten doch sehr stark in Grenzen. Aktiv werden? Nein danke. Allerdings muss das iPhone dann doch anbleiben. Nur zur Sicherheit, falls mal jemand anderes aktiv geworden ist und zum Beispiel in meinem Blog kommentiert hat.
Ab und an lese ich mal am nächsten Morgen die Geschehnisse der letzen Stunden nach, allerdings nur um letztendlich doch zu wissen, dass meine Offline-Zeit mit Freundin und Hund sowieso viel schöner war. Oder etwa nicht?!
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Nach der Messe werd ich da auch wieder deutlich kürzer treten und einfach hin und wieder “unerreuichbar” sein
Gruß, JUB