Pure: Ein Best-of von Film Klischees

Kurz vorm Ende des Wochenendes heißt es nochmal einen Moment innehalten. Im Kurzfilm Pure von Jacob Bricca und Team erlebt der Zuschauer einen Zusammenschnitt aus typischen Film Klischees und dem, was das Kinovergnügen in Aktionfilmen ausmacht.

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“>Pure from 945″>Jacob Bricca on Vimeo.

Gefunden bei Nerdcore

iPhone 3GS mit Nike+ im Test

Vor wenigen Tagen habe ich für mich die Laufsaison für 2010 eröffnet. Zugegeben, es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, nachdem ich im April bereits ein paar Läufe hinter mich gebracht habe. Aber diesmal will ich mir zumindest ein wenig mehr Mühe geben, meine vorgesetzten Ziele zu erreichen und vielleicht dieses Jahr beim Kiellauf mitzulaufen.

Dabei helfen die Motivation zu behalten soll mir mittlerweile seit fast einem Jahr und über 160 gelaufenen Kilometern das iPhone 3GS in Verbindung mit dem Nike+ Chip.

Was ist Nike+?

2006 veröffentlichen Apple und Nike ein Produkt-Mashup, welches sich speziell an die Läufer der beiden Firmen richten sollte. Das Produkt Nike+ ist ein Zusammenspiel aus den zu der Zeit gängigen Ipods und einem Nike+ Chip, der per Bewegungssensor die aktuell zurückgelegte Strecke (Schrittzähler) ermitteln und drahtlos zum iPod übertragen soll. Mit Veröffentlichung des iPhone 3GS war es zum ersten Mal möglich, ohne Hardware-Dongle am iPod/iPhone die Daten des Nike+ Sensors zu empfangen.

Erfahrungen mit dem Nike+ Sensor
Seitdem beim iPhone 3GS der Konnektor nicht mehr benötigt wird, ist es wirklich kinderleicht geworden, mit Nike+ seine Läufe aufzuzeichnen. Einfach den Sensor in den Schuh einsetzen, oder wie bei mir am Schuh befestigen, Nike+ App starten und schon kann es losgehen.  Für die musikalische Unterstützung lassen sich vorab Playlisten anlegen, man wählt die aktuelle Wiedergabe des iPods oder läuft ganz ohne Musik. Da mir die Stimme, die mir die Zwischenstände meines Laufes vorliest irgendwann auf die Nerven ging, habe ich sie kurzerhand ausgestellt und lese solche Infos wie gelaufene Kilometer, verbrannte Kalorien und Zeit direkt auf dem Display ab. Hat man sowohl die Sprecher als auch die Musik ausgeschaltet, sollte man ab und zu mal einen Blick auf das Display werfen, denn es kann gut sein, dass nach einer kurzen Stehpause, die Verbindung zum Nike+ Sensor beim Weiterlaufen nicht mehr erkannt wird. In einem solchen Fall hält der Zähler an, was man sonst durch die Sprecherin gesagt bekommt oder dadurch merkt, dass die Musik pausiert, was mitunter sehr ärgerlich ist, wenn man nach dem Lauf sieht, dass der Zähler nach nur 10 Minuten stillstand.

Andere iPhone Apps zur Streckenmessung:


RunKeeper Pro

MotionX GPS – MotionX™

Trails – GPS tracker

Nach dem Lauf gibt es noch eine kurze Zusammenfassung (Strecke, Zeit, Tempo und Kalorien) und das wars dann erstmal mit Infos auf dem iPhone, der Rest spielt sich nämlich nun online in der Nike+ Community ab. Nach dem Anschließen an den Rechner werden die Laufdaten an die Nike+ Seite gesendet und man die Möglichkeit in der Comunity noch weitere Daten einzusehen. Durch die Einsicht seiner Trainingsdaten, aber auch durch die Möglichkeit an Wettbewerben (unverbindlich) teilzunehmen hat Nike einen guten Weg gefunden, mich und andere Lauffreunde dauerhaft zu motivieren. Mit der Möglichkeit sich eigene Ziele zu setzen oder eigene Wettbewerbe zu gründen wie Welche Stadt Deutschlands schafft es in 365 Tagen die Meisten Kilometer zu laufen wird der Wettkampfgeist auf wunderbar einfache Weise geweckt (Kiel ist leider nur auf Platz 35, aber wir arbeiten dran ;-) ) Gleichzeitig werden hier auch die Nike-Laufprodukte auf der Website beworben, was sicherlich keine schlechte Idee ist, da meine Schuhe wohl so langsam in die Tonne gehören und ein neues Paar her muss.

Kritik und Verbesserungswünsche

Auch wenn die Zusammenarbeit von Apple und Nike und das daraus resultierende Produktmashup Nike+ lange Zeit als einzige Lösung galt um Musik und Datenaufzeichnung vernünftig unter einen Hut zu bekommen, so haben sich mit dem iPhone 3GS die Möglichkeiten seine Läufe aufzuzeichnen um einiges vervielfältigt. Heute gibt es jede Menge Apps, die statt dem Schrittzähler auf ein GPS-Tracking setzen und somit (noch genauer) die zurückgelegte Strecke messen. Abgesehen vielleicht vom Fitnessstudio-Läufer auf dem Laufband ist so ohne weiteres Zubehör eine Streckenmessung möglich. Sogar der Verlauf der Strecke und die Eintragung von Lieblingslaufstrecken ist somit möglich, sofern der GPS-Empfang gut genug ist.

Das hier etwas passieren muss hat Nike wohl auch verstanden, denn für Juni ist ein Herzfrequenzsensor geplant. Hier bleibt zu hoffen, dass Nike auch softwaretechnisch etwas tut. Angefangen mit der App, die den heutigen Ansprüchen bezüglich Social Media einfach nicht gerecht wird. So wäre es beispielsweise denkbar, die Trainingsergebnisse direkt nach dem Lauf und ohne Anschluss an den PC per WIFI oder UMTS an Nike zu übertragen. Aber auch den restlichen Teil der Community könnte man auf dem iPhone abbilden (würde man auf Flash verzichten). Läufer die ebenfalls gerade unterwegs sind, könnten als online angezeigt werden, Statusnachrichten an Facebook und Twitter würden dann unmittelbar nach dem Lauf erscheinen, und Wettbewerbe könnten den Läufer noch besser anspornen, ein paar Kilometer mehr abzureißen. Pushnachrichten, Streckentipps und der Personal-Trainer, all dies könnte direkt auf dem Display des iPhones abgebildet werden und würde wahrscheinlich dafür sorgen, dass die Community von Nike+ weiter an Fahrt zunimmt.

Ich bin gespannt, wie sich NIKE+ in Zukunft weiterentwickeln wird. Vielleicht erlebt das einstig gefeierte Produktmashup aus Sport und Unterhaltung in der nächsten Version ein fulminantes Comeback.

Sleep Cycle auf dem iPhone – Schlafphasenwecker für 79 Ct

Vielleicht kommt dem ein oder anderen folgende Situation ja bekannt vor: Egal ob ich um 22 Uhr oder 0:30 Uhr ins Bett gehe, das Weckerklingeln und Aufstehen am nächsten Morgen zwischen 6 und 7 ist für mich jedes Mal eine Qual.
Als ich dann vor rund 100 Nächten von Sleep Cycle hörte, war ich anfangs skeptisch:

„Wie soll die iPhone App Sleep Cycle meinen Schlafrhythmus verbessern können?“

Doch bei nur 79 Ct muss auch ich nicht lange zögern und nahm den Biowecker fürs iPhone einmal genauer unter die Lupe.

Das Prinzip des Schlafphasenweckers

Schlafforscher wollen herausgefunden haben, dass sich die einzelnen Schlafphasen ca. im Abstand von 30 Minuten wiederholen. Das heißt, dass bei einem normalen Schlaf, sich sowohl die Tiefschlafphase, die REM-Phase als auch die Phase kurz vorm Wachwerden alle halbe Stunde wiederholen. Was machen nun also die modernen Schlafphasenwecker? Ganz einfach: Durch die Herzfrequenz, die Atmung und die Bewegung im Bett lässt sich nicht nur feststellen, ob eine Person gerade wach ist oder schläft, sondern auch in welcher Schlafphase sich diese Person gerade befindet. Mit dem Wissen, dass sich diese Schlafphasen alle halbe Stunde wiederholen, lässt sich ein ungefährer Zeitpunkt bestimmen, in der die Person dem Aufwachen am nächsten ist, um sie dann zu wecken.

In der Theorie klingt das erstmal  logisch, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann die iPhone App Sleep Cycle für gerade mal 0,79 EUR den professionellen Geräten wirklich Konkurrenz machen? Und wie gut funktioniert dieses Prinzip des Weckens in der Aufwachphase tatsächlich?

Nach dem ersten Start von Sleep Cycle bekommt man erstmal eine ausführliche Anleitung, wie Sleep Cycle es schaffen soll, die Schlafphasen richtig zu erkennen. Der eingebaute Bewegungssensor im iPhone sorgt dafür, die Bewegungen im Bett zu messen und daraus die entsprechende Schlafphase abzuleiten. Damit das iPhone dies kann, muss es auf die Matraze am Rande des Bettes platziert werden. Ein Test hilft einem dabei, den richtigen Platz für das iPhone zu finden. Will man sich also morgens von Sleep Cycle fürs iPhone wecken lassen, stellt man zuerst den Zeitpunkt des spätesten Wecktermins ein, im Zeitfenster bis zu einer halben Stunde früher soll man dann vom Schlafphasenwecker geweckt werden. Außerdem kann man zwischen einer Vielzahl von beruhigenden Klängen als Aufwachmusik wählen. Im nächsten Schritt dann wird man vor dem Einschlafen noch einmal daran erinnert, dass die Verwendung des Bewegungssensors eine Menge Akkuleistung frisst (bei meinen durchschnittlichen 6-7 Stunden pro Nacht, können das gut mal zwischen 20 und 30% der Gesamtakkuleistung sein). Damit die iPhone App auf den Bewegungssensor zugreifen kann, muss außerdem darauf geachtet werden, dass das iPhone nicht gesperrt wird.

Mein Fazit nach 100 Nächten

Anfangs hat es wunderbar geklappt, mich vom iPhone wecken zu lassen. Sleep Cycle hat meine Schlafphasen richtig erkennt, zumindest denke ich das die Aufzeichnungen im Diagramm in etwa mit den Erinnerungen aus der Nacht zuvor übereinstimmten. Außerdem fühlte ich mich fit und gut ausgeschlafen. Die Wirkung ließ allerdings nach ein paar Wochen bereits ab, was wohl hauptsächlich an mir liegt. Man muss sich von dem Gedanken frei machen, dass der Wecker mich mitunter eine halbe Stunde früher als erwartet weckt. Wer sich darüber ärgert (so wie ich), der hat im Unterbewusstsein noch nicht verstanden, dass dies der Zeitpunkt ist, an dem der Körper gerade dem Aufwachen am Nächsten ist.

Auch wenn ich Sleep Cycle immernoch nutze, ist die magische Wirkung um diese App bei mir mittlerweile verschwunden. Ich würde trotzdem jedem empfehlen, sich die App für 79 Ct zu shoppen, um eigene Erfahrungen mit Sleep Cycle zu machen. Hier der Link zur  Sleep-Cycle App im iTunes-Store.