Adobe Hack

Es war nur eine Frage der Zeit. Nachdem Adobe mir sowohl per Mail als auch per Post mitteilte, dass mein Account zu den Millionen entwendeten Datensätzen gehörte, bereitete ich mich innerlich auf das Schlimmste vor.

Entgegen der Empfehlung, sofort alle Passwörter zu ändern, ging ich kurz im Kopf durch, wo ich dieses Passwort überhaupt noch nutzte. Mir fielen spontan noch 2 Accounts ein, Twitter & Facebook. Denn glücklicherweise haben alle neueren Dienste mich vor Jahren schon dazu aufgefordert ein längeres und schwierigeres Passwort zu nehmen.

Letztes Wochenende war es dann soweit. Nachfolgenden Monolog bitte von Ulrich Meyer (Akte 2013, Sat 1) gesprochen vorstellen:

„… Unbekannte machten sich an dem Twitter-Account @denniserdmann zu schaffen und binnen Minuten gelang es ihnen 2 Tweets übers ‚Gewicht verlieren‘ abzusetzen. Weniger Erfolg hatten die Angreifer beim dazugehörigen WordPress-Blog. Mittels einer ‚Brute Force Attacke versucht sie, ins WordPress-Backend des Blogs zu gelangen. Glücklicherweise aber ohne Erfolg.“

Nachdem ich nun auch bei Twitter mein Passwort geändert habe, scheint die Gefahr erstmal gebannt. Bleibt abzuwarten, ob die Kreditkartendaten noch in irgendeiner Weise missbraucht werden in den nächsten Tagen und Wochen. Oder ob ich das Passwort vielleicht doch noch bei einem längst vergessenen Account im Einsatz habe.

Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

2 Kommentare

  1. Marco sagt:

    1password! Dann hast Du diese Probleme nicht mehr!

  2. Dennis sagt:

    @ Marc:. War mir bisher immer zu teuer. Aber führt wohl kein Weg dran vorbei.

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