iPhone App Lift im Test

Seit Ende August beschäftige ich mich neuem Möglichkeiten, mich selbst zum Laufen zu motivieren. Durch Zufall las ich kurze Zeit später von der kostenlosen iPhone App Lift, die als Geheimtipp gilt, um sich neue „Habits“ also Gewohnheiten anzutrainieren und auch in schweren Zeiten durch die Unterstützung der Community am Ball zu bleiben.

„Lift is a simple way to achieve any goal, track your progress, and get the support of your friends.“

So beschreibt sich Lift auf der Website selbst. „Das passt“, dachte ich, denn schließlich will ich ja auch nach dem Kiellauf noch eine Motivation haben, weiterhin regelmäßig laufen zu gehen. Aber es gab auch andere Vorsätze, wie z.B. das mehr bloggen wollen, was ich bisher nicht so richtig auf die Reihe bekam. Und warum nicht noch vor dem Winter ein paar überflüssige Kilos verlieren?

Also die App heruntergeladen und erstmal etwas irritiert. Ich kann neue Ziele anlegen, z.B. „blog more“ und an jedem Tag, wo ich gebloggt habe, kann ich das Ziel als erreicht abhaken. Freunde können das dann noch liken. Das war’s.

Schnell drängten sich mir die Fragen auf „Fehlt da nicht noch irgendwas? Wie werde ich denn motiviert? Durch die Freunde, die ich nicht habe?“ So kam es auch, dass ich die App nach ein paar Tagen ausprobieren wieder vergaß und dann auch löschte.

Die zweite Chance für Lift

Tatsächlich gab ich der App vor ein paar Tagen noch mal eine zweite Chance. Ich wollte das Thema Selbstmotivation noch mal richtig angehen, erstellte mir neue Ziele und bemühe mich seitdem, immer wenn ich irgendwas davon erledigt habe, dieses auch gleich in der Lift App abzuhaken. Und tatsächlich – nach ein paar Tagen hat es angefangen Spaß zu machen.Die Tatsache, dass man mit anderen in einem Boot sitzt, die auch keine Lust hatten laufen zu gehen, scheint zu wirken.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie lange ich diesmal durchhalte. Aber man sagt ja, dass man eine Tätigkeit zur Gewohnheit wird, wenn man sie 5 Mal ausgeführt hat. Die Chancen stehen also gar nicht so schlecht. Außerdem bin ich mir sicher, dass die App in Zukunft noch einiges an Updates erwarten kann. Bisher wird das Potenzial von Gamification nur in Ansätzen ausgeschöpft. Badges und Pins werden bestimmt bald kommen. Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass Lift nicht nur anbietet Ziele zu definieren, sondern auch Tipps gibt, wie man diese am Besten erreicht. Und durch neue Ideen aus der Community kommen dann vielleicht bald ganz neue Funktionen hinzu.

Kurze Rede, langer Sinn: Die App lässt sich am Ehesten mit Twitter vergleichen. Sie ist so lange nutzlos, bis man seinen persönlichen Verwendungszweck dafür findet. Wenn ihr euch auch neue Ziele setzen wolltet, euch aber die nötige Motivation fehlt, dann probiert die Lift App doch mal aus.

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Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

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