Warum ich wieder mehr blogge

Gibt es eigentlich eine schlechtere Ausrede als mir fehlt die Zeit zum Bloggen? Auch ich habe sie in meinem Artikel 3 Monate Solo genutzt, dabei stimmt das so eigentlich nicht. Schon 5 bis 10 Minuten pro Tag würden ausreichen, um einen Blog regelmäßig mit Inhalten zu füllen.

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Man muss natürlich auch was zu sagen haben. Glücklicherweise habe ich das. Nur landete es in der Vergangenheit eher auf Twitter. Nützliche Links zu Websites und Services zum Beispiel. Oder kurze Mitteilungen, an welchen Projekte oder Probleme ich gerade sitze.

Ich will das Fass „Dezentralisierung“ und „meine Daten gehören mir“ eigentlich gar nicht erst aufmachen. Aber wer schon mal einen Link, den er selbst irgendwann mal getwitter hat, wiederfinden wollte, begibt sich auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Da hilft auch nicht das persönliche Twitterarchiv wirklich weiter. Warum also nicht auch solche Inhalte wieder lieber über das eigene Blog laufen zu lassen?

Ursprünglich wollte ich hier im Blog die großen, wirklich umfassenden Themen behandeln. Themen wie Emotionen im WebdesignMobile First oder Gestaltung im Browser. Aber dafür fehlt mir momentan tatsächlich die Zeit.

Stattdessen werde ich mein Blog in Zukunft wieder mehr nutzen, wie es das allgemeine Verständnis suggeriert: Als Tagebuch eines Webdesigners Schrägstrich -entwicklers. Deswegen gab es hier letzte Woche und wird es in Zukunft auch mal wieder das ein oder andere Bild des Tages geben.

Das ich mit dieser Meinung nicht alleine bin, habe ich übrigens u.a. bei Marco Arment gelesen. Das Kind hat wohl auch schon einen Namen und hört auf „Short-Form-Blogging“. Bloggen soll wieder einfacher werden und Spaß machen und momentan tut es das.

 

Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

3 Kommentare

  1. Ugo Arangino sagt:

    Toller Artikel Dennis, ich stimme dir da voll zu. Ich versuche das Tagebuch schreiben immer wieder. Aber meistens läuft es auf sporadische Wochen-oder Monatszusammenfassungen hinaus. Alle Inhalte im eigene Blog (Bilder, Links, etc.) ist auch ne tolle Sache. Mich hatte der Spreeblick Artikel [2013: Das Web zurückerobern](http://www.spreeblick.com/2012/12/28/2013-das-web-zuruck-erobern/) sehr inspiriert.

  2. Dennis Erdmann sagt:

    @Ugo: Vielen Dank für deinen Kommentar. Den Artikel von Spreeblick hatte ich auch gelesen, aber schon längst wieder vergessen. Bei mir gibt es ja auch immer wieder mal längere Pausen. Man muss sich halt selbst in den Ar*** treten und (wieder) anfangen :-)

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