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Mein Eindruck vom Barcamp Kiel 2012

„Es gibt was umsonst“, hieß es am 10. und 11. August wieder beim 3. BarCamp in Kiel. Mehr als 250 Leute waren dem Aufruf gefolgt, um Vorträgen wie Responsive Webdesign und Semantisches Web zu lauschen, alte und neue Bekannte wieder zu treffen oder einfach nur das Buffet und den Kaffee der Kooperativa zu probieren.

Ich selbst durfte dieses Mal das BarCamp Kiel von der Organisatorenseite aus beobachten und mir zumindest einen kleinen Teil des Lobs und der Kritik in die eigene Tasche stecken. Umsonst! Obwohl … streng genommen ist ja auch das BarCamp nicht umsonst, denn wie heißt es so schön in den Regeln des Barcamp:

1. Rede über das BarCamp!
2. Blogge über das BarCamp!

Geredet hatte ich im Vorfeld des BarCamps bereits genug über eben jenes, so dass sich einer unserer Kunden dazu entschloss das BarCamp zu sponsern. Aber auch andere Unternehmen wie KielNET und Addix sorgten dafür, dass das BarCamp Kiel stattfinden konnte.

Und mit diesem Artikel dürfte auch die 2. Regel des BarCamps erfüllt sein, was die Chancen auf ein BarCamp 4 erheblich steigert.

Sessions beim BarCamp Kiel

Leider habe ich es bis zum BarCamp nicht mehr geschafft, meinen Vortrag fertigzustellen (es sollte um Emotionen im Web gehen), aber vielleicht gibt es die Session dann nächstes Jahr — oder beim Webmontag in Kiel.

Dennoch waren auch die Sessions, in denen ich war, alle super interessant und im Austausch danach habe noch ein paar gute Tipps mitnehmen können. Folgende Sessions habe ich mir angesehen:

  1. Responsive Webdesign 1 + 2 von Andreas Simon
  2. Kreativität auf Knopfdruck von Lutz Lungershausen
  3. HTML 5 von Vanessa Hagge
  4. Semantisches Web von Niels Dahnke
  5. iPad-Magazine – Das 3. Jahr von Ümit Mericler
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Wenn ich etwas an den Sessions bemängeln müsste, dann lediglich die Leute, die sich darüber beschwerten, dass sie für sich nichts daraus ziehen konnten, weil die Themen doof waren oder weil sie schon alles wussten. Wer, im letzteren Fall, nicht die Gelegenheit nutzte, um sich nach der Session mit dem Vortragenden zu unterhalten und auszutauschen hat aber auch meiner Meinung nach selbst Schuld.

Verbesserungen für das BarCamp Kiel 2013

Natürlich ist auch beim diesjährigen BarCamp nicht alles glatt gegangen. Am Freitag war scheinbar nicht genügend Mittag für alle da, so dass manche, die in einer länger gehenden Session saßen leer ausgingen. Am Samstag wiederum hatten wir etwas zu viel Essen, so dass ein paar Schnittchen übrig blieben. Grundsätzlich ist kostenloses Essen ja eine feine Sache. Reichte aber vor allen Dingen den Besuchern nicht, die den Luxus eines Hamburger BarCamps gewohnt sind und diesen auch in Kiel erwarteten. Deswegen könnte ich mir gut vorstellen, fürs nächste Jahr (sofern es denn ein Barcamp 2013 in Kiel gibt) ein Freemium-Modell einzuführen. Kostenlose Schnittchen drinnen und eine kostenpflichtige Dönerbude draußen, damit auch die, die vom Kooperativa-Essen nicht so begeistert waren, eine Alternative haben.

Auch für die Vorstellungsrunde müsste nächstes Jahr eine neue Idee her. Die Idee, strikt nur den Namen und die Tags zu sagen, könnte helfen. Ebenso alternativ eine digitale Begrüßung über Twitter oder sonst einen Dienst. Da ich vorhabe noch das ein oder andere Barcamp zu besuchen, kommt die Idee ja vielleicht in Hamburg, Braunschweig oder sonstwo.

Bild: Michael Caroe Andersen

Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

2 Kommentare

  1. Andrea Thies sagt:

    Schoener Bericht ! Kurz, knackig, informatiiv.
    Freue mich aufs naechste Jahr.

    Gruss
    Andrea

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