Rückkehr zu Basecamp

Bye Bye Wunderkit (vorerst)

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber das viel- und teilweise zu recht gehypte Wunderkit hat den Praxistest, den wir hier Anfang Februar gestartet hatten nicht bestanden.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Witzig, klug und schön sind nicht nur die 3 Adjektive, mit der man seine Traumfrau beschreibt, sondern wie man auch Wunderkit ganz gut beschreiben könnte. Doch wie das nunmal beim Verliebtsein so ist, dauert es eine Weile, bis man die rosarote Brille abnimmt und beginnt, ein wenig hinter die Kulissen zu schauen.

Was mich ja bei meinem ersten Blogartikel schon gestört hat, hat sich letzten Endes auch als Trennungsgrund herausgestellt: Wir bzw. unsere Arbeitsweisen sind einfach zu unterschiedlich. Ständig hatte ich Sorgen, irgendeine Aufgabe zu vergessen, weil das ich keine gute Übersicht für meine Aufgaben fand. In jeden Workspace reinzugehen und zu schauen, was mir an Aufgaben zugeordnet ist, war mir auf Dauer dann doch zu nervig. Vielleicht war ich auch nur zu verwöhnt, aber eine Seite, wo ich meine eigenen Aufgaben sehen kann aber auch wo ich sehen kann, was Kollegen an Aufgaben auf der Liste haben ist für mich nach wie vor zwingend notwendig.

So kam es, dass wir schon vor dem Basecamp Relaunch zurück zur alten Liebe zurückkehrten und zumindest ich mit dem Umstieg auf das neue Basecamp höchst zufrieden bin. Wunderkit werde ich mir privat weiterhin ansehen, als Urlaubseinkaufsliste und Wohnungseinrichtungsliste, auch wenn das heißt, dass ich Wunderkit nur noch alle paar Wochen mal öffne.

Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

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