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Theorie: Google Chrome indiziert unbekannte Webseiten

Das Googlemail und andere Google Services vielleicht nicht die richtige Wahl sind, um vertrauliche Informationen an Kunden zu versenden, das war eigentlich schon vorher bekannt. Neu ist allerdings, dass auch Google Chrome scheinbar Webseiten, die bisher nicht im Index sind, auswertet und diese nachträgt.

Es begann alles mit einem Anruf von einem unserer Kunden, der ziemlich verärgert darüber war, dass wir die Domain zum Testserver bereits bei Google angemeldet hatten. Wir fielen aus allen Wolken, als wir der Behauptung nachgingen, hatte Google doch offensichtlich einen ihm völlig unbekannten Server aufgespürt und indexiert. Da wir bis dato keinen Google-Webservice nutzten und wir auch keinen Link auf den Testserver gesetzt hatten, konnten wir das Problem dann doch irgendwann eingrenzen. Beim Testen mit Google Chrome muss der Browser die nichtindexierte Entwicklungsumgebung mit den Google Datencentern abgeglichen haben und hat diese eigenständig in die SERPS mit aufgenommen.

Also als erstes die Testumgebung per .htaccess passwortgeschützt und die Google Webmaster Tools installiert, um die indexierten Seiten so schnell wie möglich wieder aus den SERPS zu bekommen. Zugegeben, mit einer robots.txt wäre uns das nicht passiert. Aber wer konnte denn auch schon ahnen, dass Google sich selbst die Surfdaten von Google Chrome zu Nutze macht, um die Suchergebnisse mit neuen Inhalten anzureichern?!

Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

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