Umstieg auf gulp und Sass

Als hätte ich es genau gewusst, dass Deutschland gegen Ghana nicht über ein 2:2 hinauskommt, habe ich den Nachmittag damit verbracht, mich mit gulp und Sass anzufreunden. So kann wenigstens einer am heutigen Tage stolz auf sich sein.

Die Umstellung ist eigentlich einfacher als gedacht. Da ich ja nun schon eine Weile mit LESS arbeite, war der Umstieg auf Sass nicht wirklich schwer. Hat man einmal die Syntax verstanden, lassen sich LESS-Projekte kinderleicht in Sass-Dateien umschreiben, so auch bei dem Theme, was ich für dieses Blog hier verwende.

Was die Einrichtung von gulp.js betrifft, so ist das schon ein bisschen kniffliger, weil man ohne Terminal nicht weit kommt. Wir sind bisher noch nicht so richtig dicke Freunde, arbeiten aber dran. Dank der Dokumentation auf github, den zahlreichen Tutorials und nicht zuletzt dem Screencast von Martin Wolf,  habe ich es letztendlich aber geschafft, gulp irgendwie zum Laufen zu bekommen (ein paar node.js Plugins war veraltet und spuckten ständig Warnungen aus).  Das Schöne: gulp ist deutlich schneller als mein bisheriges Tool Codekit, und wenn ich mir die vielen coolen Plugins für gulp (bei grunt sind es wohl noch ein paar mehr) ansehe, dann heißt es wohl schon sehr bald Goodbye Codekit, hello gulp!

Als kleines Gimmick habe ich die Buttons im Theme, die mich schon eine Weil genervt haben, durch eine etwas leichtere Ghost-Button-Variante ersetzt, siehe auch hier:

Theme auf Github ansehen

Ich bin Steuermann bei Erdmann & Freunde, einem Netzwerk für Contao-Webworker, und schreibe hier über Themen aus dem Bereich Webdesign und Webentwicklung.

2 Kommentare

  1. Hinnerk sagt:

    Schöner Artikel! Freut mich, dass ich nicht allein auf SASS und Gulp (und manchmal Grunt) setze, hier im Norden. :)

    Wenn Du auf die Kommandozeile verzichten willst, ist vielleicht Grunt interessanter, da es von der besten IDE von allen direkt unterstützt wird.

    Hast Du schon mal überlegt, Deployment und Google PageSpeed Insights in Deine Build Chain aufzunehmen? Zu letzterem habe ich in dem Artikel »Schnelle Webseiten ganz einfach – dank DevOps« ausführlich beschrieben wie das geht. Für Grunt gibt es übrigens auch ein Plugin für PSI/node.

  2. Martin Wolf sagt:

    Hey Dennis,

    freut mich sehr, dass dir mein Screencast geholfen hat und du gulp jetzt zum Laufen gebracht hast. :)

    Liebe Grüße,
    Martin

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