Was bisher geschah …

Ende letzten Monats habe ich SOLADES verlassen. Seitdem wurde ich immer wieder nach dem „Wie“ und „Warum“ gefragt. Heute gibt es ein paar Antworten.

Sprung ins Wasser

Eigentlich hätte dieser Artikel einen dreiminütigen Video-Rückblick verdient, denn wie in einer Serie reicht es nicht, nur auf die letzten 3 Folgen bis zum Cliffhanger Staffelfinale „Mein Ausstieg bei SOLADES“ zurückzublicken. War mir aber zu teuer, deswegen in der guten alten Schriftform:

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Scrollen oder klicken?

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Es gibt viele Theorien und Mythen, die sich um das Benutzerverhalten ranken. Eine davon: Niemand scrollt auf Websites, deswegen ist es wichtig alle wichtigen Elemente im sichtbaren Bereich unterzubringen. Gleichzeitig haben One-Pager und lange Websites mit Parallax-Effekten in den letzten Monaten einen regelrechten Boom erfahren. Werden Nutzer vielleicht durch Smartphones und Tablets dazu verleitet, mehr zu scrollen?

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Meine Erfahrungen mit Mobile First

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Für Erdmann & Freunde habe ich zum ersten Mal versucht, eine Website nach dem Mobile-First-Prinzip zu realisieren. Nachdem Phase 1 der Website nun abgeschlossen ist, möchte ich euch ein paar Einblicke geben, mit welchen Problemen ich zu kämpfen hatte, und was ich beim nächsten Mal vielleicht anders machen würde.

Zu Beginn war ich optimistisch. Die Texte hatte ich in den Wochen zuvor schon geschrieben, ich müsste sie also nur ins CMS einpflegen und dann schauen, dass sie erst auf dem Smartphone, dann auf dem Tablet und zu guter Letzt auf dem Desktop gut aussehen. Und mit Bootstrap 3 Framework als Basis, das ja extra für den Mobile-First-Ansatz gedacht ist, könnte ja nicht allzu viel schief gehen, dachte ich.

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Deadlines und die hohe Kunst des „Nicht-fertig-werdens“

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„4 Wochen. Länger sollte ich dafür eigentlich nicht brauchen“, dachte ich, als ich Anfang Januar mit den Arbeiten zu meinem Projekt Erdmann & Freunde begann. Mittlerweile ist nicht nur die 4 Wochen-Frist längst verstrichen, auch nach der doppelten ursprünglich geplanten Zeit ist noch immer kein Ende in Sicht. Währenddessen springt mit meine Freundin so langsam aufs Dach, weil ich die Wochenenden lieber damit verbringe an E&F zu arbeiten, statt mit ihr Zeit zu verbringen*.

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Wie Zeiterfassung unsere Art zu arbeiten veränderte

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Als ich vor Jahren meine Ausbildung bei einer Werbeagentur machte, sah die Zeiterfassung in etwa so aus: Nach einem Projekt notierte ich auf der Rückseite des Auftrages meine Zeiten und den Materialverbrauch. Mein Chef warf einen kurzen Blick darauf, bevor diese Zeiten für immer in den Archiven verschwanden.

Als ich mich dann 2008 selbstständig machte, erfasste ich meine Zeiten nur noch sporadisch. „In einem Ein-Mann-Unternehmen ist das ja nicht so wichtig“, dachte ich. Erst als SOLADES größer wurde und wir weitere Mitarbeiter einstellten, merkte ich das so etwas wie eine digitale Zeiterfassung nötig wird und entwickelte mit unserem Team den SOLADES Time Tracker. Da das auch schon wieder 2 Jahre her ist, möchte ich gerne meine Erkenntnisse aus dieser Zeit mit euch teilen.

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Scroll Hijacking

1385693452_two_finger_scroll_gestureworks Egal ob für Apples iPad Air, Googles Nexus 5 oder Mozillas Firefox OS. One-Pager liegen ja schon eine ganze Weile im Trend. Relativ neu ist jedoch, dass die Scrollfunktion zweckentfremdet wird, um tolle Effekte oder zusätzliche Informationen einzublenden. Zu Anfang dachte ich immer noch, meine Maus oder mein Trackpad würden nicht richtig funktionieren. Fettige Finger, leere Batterien oder was weiß ich. Statt mich auf die Präsentation zu konzentrieren, war ich eher damit beschäftigt, den Fehler zu suchen.

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Projektmanagment: Kurze Sprints statt Marathon

9 von 10 Webprojekten sehen in etwa so aus: Man bespricht die Anforderungen der neuen Website oder des Shops, ein Angebot wird erstellt und mit ein wenig Glück wird für die nächsten Wochen oder gar Monate hinter verschlossenen Türen der „große Launch“ vorbereitet.Dass es aber auch anders gehen kann, zeigen derzeit ein paar Startups aus dem Web- und eCommerce-Bereich. Dort wird nicht nur das Unternehmen so schlank wie möglich gehalten, auch die Funktionalitäten eines Shops oder einer Website werden in vielen Fällen für den (Neu-)Start zunächst auf das Nötigste beschränkt. „Think big, start small“, lautet die Devise – das Ziel „so schnell wie möglich online gehen“.

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Zwischen den Stühlen

Es heißt unter Webentwicklern „wenn du dich für deinen Code von vor 6 Monaten nicht schämst, dann machst du irgendetwas verkehrt“. Und auch wenn dies vielleicht ein bisschen überspitzt klingen mag, so lässt sich doch generell sagen, dass man ein halbes Jahr später auf ein Projekt mit anderen Augen blickt. Sei es, weil die Technik und damit auch man selbst sich weiter entwickelt hat, oder weil man durch Erfahrung nun anders damit umzugehen weiß.

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1 Jahr Responsive Webdesign

Wisst ihr noch, wann ihr eure erste Website erstellt habt? Okay,ich auch nicht ohne nachzurechnen. Aber wie sieht es mit der ersten responsive Website aus? Lange Zeit habe ich mit Mediaqueries nur privat rum experimentiert, bevor im März letzten Jahres  der erste Auftrag kam, eine Website mit Responsive Webdesign umzusetzen.

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Sind Frameworks wie Bootstrap noch zeitgemäß?

Als ich neulich beim Contao Nord Stammtisch meinen Vortrag über das Contao Bootstrap Theme hielt, kam eine interessante Frage auf:

Sollte man Frameworks wie Bootstrap eigentlich noch verwenden?

Gemeint war damit die Tatsache, dass viele Seiten, die mit Bootstrap arbeiten, auf den ersten Blick als solche erkennbar sind durch die immer gleiche Navigation, die gleichen Buttons und womöglich sogar das gleiche Raster.

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