StyleStats – Einfache Ausgabe von CSS-Statistiken

Mit StyleStats lassen sich – wie der Name schon sagt – Statistiken zu Stylesheets einer Website erstellen. So lässt sich beispielsweise die Verschachtelungstiefe von Klassen und IDs, die Anzahl der Farben und Schriftgrößen ermitteln und so unter Umständen Schwachstellen und schlechte CSS-Schreibweisen erkennen und ausbessern.

StyleStats ist eine Node.js Bibliothek und lässt sich auch lokal installieren und in den eigenen Workflow integrieren.

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Keine Manager – Jeder ist Entscheidungsträger

Ich bin ja ein großer Fan von flachen Hierarchien und eigenverantwortlichem Arbeiten. Deshalb arbeite ich bei Erdmann & Freunde auch in einem Netzwerk mit anderen Selbstständigen, statt mit Angestellten. Gute Selbstständige können selbst Entscheidungen treffen oder lernen es mit der Zeit.

Bild: buffer.com

Bild: buffer.com

Dass es aber auch anders gehen kann, zeigt der Artikel von Buffer 24 People, No Managers: Our New Experiment in Getting Work Done at Buffer. Mit den richtigen Verhaltensregeln (und natürlich den richtigen Leuten) hat es Buffer geschafft, Projektmanager und Vorgesetzte überflüssig zu machen, indem jeder Mitarbeiter auch ein Entscheidungsträger ist. Die richtigen Entscheidungen trifft er, indem er sich Rat von anderen Kollegen holt. Je größer die Entscheidung, desto größer sollte die Zahl der Meinungen von Kollegen sein.

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CSS Guidelines von Harry Roberts

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin immer wieder neugierig, wie andere Entwickler arbeiten. Ihre Herangehensweise an neue Projekte, welche Programme sie nutzen, sogar wie sie ihren Code bzw. CSS schreiben.

Umso erfreuter war ich, als ich vor ein paar Tagen dank Twitter auf das Projekt CSS Guidelines hingewiesen wurde. Zu Anfang noch sehr übersichtlich, entwickelt Harry Roberts den Guide Woche für Woche kontinuierlich weiter. Da das Projekt über freiwillige Spenden finanziert wird und ich für solche Infos sonst Bücher im Wert von 10-20 Dollar kaufen würde, ist es mir nicht besonders schwer gefallen, das Projekt zu unterstützen. Und das solltet ihr auch tun. Zumindest, wenn ihr noch weitere Tipps für das effizientere Schreiben und Anwenden von CSS erfahren wollt.

Zu den CSS Guidelines

Mit Kunden-Feedback umgehen

Es ist die vielleicht schwierigste Situation, der man sich als Designer bei jedem Projekt stellen muss. Stundenlang, vielleicht sogar tage- oder gar wochenlang hat man an einem Entwurf gefeilt, hat versucht die beste Lösung für die Darstellung von Wort und Bild zu finden. Nun geht es darum, das Ergebnis dieser Arbeit dem Kunden zu präsentieren.

Ist der Kunde zufrieden? Wunderbar. Aber was ist, wenn ihm das Design nicht gefällt? In dem Artikel I don’t like it beschreibt Laura Kalbag, wie sie vorgeht, um in solchen Situationen wertvolles und verwertbares Feedback vom Kunden zu bekommen. Da der Artikel zu einiger Kritik in den Kommentaren führte, legte auch Stephen Hay daraufhin einen Artikel nach. In Disarming loaded feedback beschreibt er, wie er mit seinen Kunden und deren Feedback umgeht und mit welchen „Tricks“ er arbeitet, um hitzige Diskussionen über Design zu vermeiden.

Besonders der Tipp, die Kritik erstmal nur aufzunehmen und nicht direkt zu reagieren mag zwar im ersten Augenblick so aussehen, als würde man den Prozess verlängern. Er hat aber auch bei mir in ein paar Fällen schon dazu geführt, dass ich nicht nur besser vorbereitet war und so das Design besser begründen konnte, es führte auch dazu, dass ich das weitere Vorgehen entscheidend beeinflussen konnte.

CSS3 Multicolumn für ältere Internet Explorer

Bislang habe um mehrspaltige Layouts mit CSS3 einen großen Bogen gemacht. Denn obwohl die Spezifikation seit 1999 existiert, hat es doch ein paar Jahre gedauert bis alle Browser die Multicolumns beherrschten. Alle Browser?! Nein, natürlich kann unser aller Sorgenkind, der Internet Explorer, auch in Version 9 noch keine Anweisungen á la

p {
   column-count: 3;
   column-width: 200px;
}

verstehen (s.a. caniuse). Jetzt kam es aber doch dazu, dass ich in einem Projekt die Vorteile der errechneten und automatisch verteilten Spalten nutzen wollte. Eine einspaltige Darstellung für IE <10 hielt ich durchaus für zumutbar. Glücklicherweise bin ich dann aber über die jQuery-Erweiterung Columnizer von Adam Wulf gestoßen. Sie bringt den älteren IE zumindest rudimentäre Multicolumns bei und wird bei uns jetzt bei Bedarf geladen, wenn der Browser kein CSS3 Multicolumn unterstützt.

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Designs in Foto-Mockups präsentieren

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Seine Websites oder Apps auf dem dafür entwickelten Gerät und während der Benutzung zu zeigen liegt ja gerade oder immer noch schwer im Trend. Allerdings erfordert es nicht gerade wenig Arbeit, solche Fotos selber zu machen. Und bei Fotobörsen wie iStockphoto findet man meist nur Geräte, die ein bisschen so wie ein Tablet, ein Smartphone oder ein Macbook aussehen.

Das dachten sich wohl auch die Jungs & Mädels von coolmockups.com und haben deswegen eine Mock-Up-Sammlung von Apple-Geräten während der Benutzung gemacht und bieten diese für ein paar Dollar zum Download an. Die Qualität ist klasse, bleibt nur noch zu hoffen, dass der Preis einen Großteil der Nutzer abschreckt, damit wir diese Bilder nicht in 1-2 Wochen auf jeder zweiten Agentur-Website finden.

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Lebe die Ideale deines Unternehmens

Gerade in meinen Anfängen als Selbstständiger schmiedete ich Pläne, mit welchen Kunden ich zusammenarbeiten und nach welchen Idealen ich leben wollte. Und stellte dann fest, dass es von diesen Kunden offenbar zu wenige gibt und ich meine Ideale erstmal beiseite schieben muss, um mein täglich Brot zu verdienen.

Nachdem ich diese kritische Zeit jedoch überwunden hatte (bei mir waren es immerhin knapp 3 Jahre), begann ich damit Projektanfragen zu kategorisieren und zu bewerten:

  1. Ist das Projekt eine gute Referenz?
  2. Macht das Projekt Spaß?
  3. Wird das Projekt gut bezahlt?

Wenn ich von den drei Fragen zwei mit Ja beantworten konnte, dann war es ein gutes Projekt. Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass gerade die Frage nach dem Spaß sich nicht immer so eindeutig beantworten lässt.

Ein von Geoff Dimasi kürzlich veröffentlichter Artikel könnte jedoch Abhilfe schaffen. In „Living up to Your Business Ideals“ schreibt er über das in seinem Unternehmen eingeführte Wertesystem, nach dem sie entscheiden, ob sie ein Projekt annehmen oder eben nicht. Dazu stellen sie sich 11 Fragen, die sie jeweils mit Punkten von 1-5 bewerten. Ein durchschnittliches Projekt kommt dabei auf 12 Punkte oder mehr. Ein Projekt unter 10 Punkten nehmen sie gar nicht erst an.

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