Was bisher geschah …

Ende letzten Monats habe ich SOLADES verlassen. Seitdem wurde ich immer wieder nach dem „Wie“ und „Warum“ gefragt. Heute gibt es ein paar Antworten.

Sprung ins Wasser

Eigentlich hätte dieser Artikel einen dreiminütigen Video-Rückblick verdient, denn wie in einer Serie reicht es nicht, nur auf die letzten 3 Folgen bis zum Cliffhanger Staffelfinale „Mein Ausstieg bei SOLADES“ zurückzublicken. War mir aber zu teuer, deswegen in der guten alten Schriftform:

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Lebe die Ideale deines Unternehmens

Gerade in meinen Anfängen als Selbstständiger schmiedete ich Pläne, mit welchen Kunden ich zusammenarbeiten und nach welchen Idealen ich leben wollte. Und stellte dann fest, dass es von diesen Kunden offenbar zu wenige gibt und ich meine Ideale erstmal beiseite schieben muss, um mein täglich Brot zu verdienen.

Nachdem ich diese kritische Zeit jedoch überwunden hatte (bei mir waren es immerhin knapp 3 Jahre), begann ich damit Projektanfragen zu kategorisieren und zu bewerten:

  1. Ist das Projekt eine gute Referenz?
  2. Macht das Projekt Spaß?
  3. Wird das Projekt gut bezahlt?

Wenn ich von den drei Fragen zwei mit Ja beantworten konnte, dann war es ein gutes Projekt. Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass gerade die Frage nach dem Spaß sich nicht immer so eindeutig beantworten lässt.

Ein von Geoff Dimasi kürzlich veröffentlichter Artikel könnte jedoch Abhilfe schaffen. In „Living up to Your Business Ideals“ schreibt er über das in seinem Unternehmen eingeführte Wertesystem, nach dem sie entscheiden, ob sie ein Projekt annehmen oder eben nicht. Dazu stellen sie sich 11 Fragen, die sie jeweils mit Punkten von 1-5 bewerten. Ein durchschnittliches Projekt kommt dabei auf 12 Punkte oder mehr. Ein Projekt unter 10 Punkten nehmen sie gar nicht erst an.

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The story of my first successful product

Hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, ein Produkt zu entwickeln und es über das Web zu verkaufen? Vielleicht sogar ein Digitales Produkt? Ein E-Book oder ein Video-Tutorial? Dann solltest du Dir die Erfolgsgeschichte von Sean Fioritto in seinem Blog durchlesen. Er hat mit Sketching with CSS ein Infoprodukt geschaffen, mit dem er anderen Webdesignern helfen will, ihren Arbeitsprozess zu vereinfachen.

Scheinbar hat er damit den Nagel auf den Kopf getroffen, denn innerhalb eines Jahres konnte er so nicht nur über 3.000 Newsletter Abonnenten gewinnen, sondern auch über 15.000 Dollar verdienen.

Wie Zeiterfassung unsere Art zu arbeiten veränderte

zeiterfassung

Als ich vor Jahren meine Ausbildung bei einer Werbeagentur machte, sah die Zeiterfassung in etwa so aus: Nach einem Projekt notierte ich auf der Rückseite des Auftrages meine Zeiten und den Materialverbrauch. Mein Chef warf einen kurzen Blick darauf, bevor diese Zeiten für immer in den Archiven verschwanden.

Als ich mich dann 2008 selbstständig machte, erfasste ich meine Zeiten nur noch sporadisch. „In einem Ein-Mann-Unternehmen ist das ja nicht so wichtig“, dachte ich. Erst als SOLADES größer wurde und wir weitere Mitarbeiter einstellten, merkte ich das so etwas wie eine digitale Zeiterfassung nötig wird und entwickelte mit unserem Team den SOLADES Time Tracker. Da das auch schon wieder 2 Jahre her ist, möchte ich gerne meine Erkenntnisse aus dieser Zeit mit euch teilen.

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Everyone does everything

David Heinemeier Hansson über Spezialisten im Team:

„If only Jeff can fiddle with the billing system, any change to the billing system is bottlenecked on Jeff, and who’s going to review his work on a big change?“

Wie Recht er damit hat. Gerade zur Grippezeit macht sich wieder deutlich bemerkbar, wo die Spezialisten sitzen und wie schmerzlich sie vermisst werden, wenn sie mal krank sind.

Zwischen den Stühlen

Es heißt unter Webentwicklern „wenn du dich für deinen Code von vor 6 Monaten nicht schämst, dann machst du irgendetwas verkehrt“. Und auch wenn dies vielleicht ein bisschen überspitzt klingen mag, so lässt sich doch generell sagen, dass man ein halbes Jahr später auf ein Projekt mit anderen Augen blickt. Sei es, weil die Technik und damit auch man selbst sich weiter entwickelt hat, oder weil man durch Erfahrung nun anders damit umzugehen weiß.

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Getting to Flow

BREANDÁN KNOWLTON beschreibt nicht nur, wie man in den Flow kommt, also jener Zustand, in dem man Raum und Zeit vergisst, sondern auch wie man idealerweise gemeinsam mit Kunden an Projekten arbeiten sollte, um diesen Zustand zu erreichen.