Keine Manager – Jeder ist Entscheidungsträger

Ich bin ja ein großer Fan von flachen Hierarchien und eigenverantwortlichem Arbeiten. Deshalb arbeite ich bei Erdmann & Freunde auch in einem Netzwerk mit anderen Selbstständigen, statt mit Angestellten. Gute Selbstständige können selbst Entscheidungen treffen oder lernen es mit der Zeit.

Bild: buffer.com

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Dass es aber auch anders gehen kann, zeigt der Artikel von Buffer 24 People, No Managers: Our New Experiment in Getting Work Done at Buffer. Mit den richtigen Verhaltensregeln (und natürlich den richtigen Leuten) hat es Buffer geschafft, Projektmanager und Vorgesetzte überflüssig zu machen, indem jeder Mitarbeiter auch ein Entscheidungsträger ist. Die richtigen Entscheidungen trifft er, indem er sich Rat von anderen Kollegen holt. Je größer die Entscheidung, desto größer sollte die Zahl der Meinungen von Kollegen sein.

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Deadlines und die hohe Kunst des „Nicht-fertig-werdens“

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„4 Wochen. Länger sollte ich dafür eigentlich nicht brauchen“, dachte ich, als ich Anfang Januar mit den Arbeiten zu meinem Projekt Erdmann & Freunde begann. Mittlerweile ist nicht nur die 4 Wochen-Frist längst verstrichen, auch nach der doppelten ursprünglich geplanten Zeit ist noch immer kein Ende in Sicht. Währenddessen springt mit meine Freundin so langsam aufs Dach, weil ich die Wochenenden lieber damit verbringe an E&F zu arbeiten, statt mit ihr Zeit zu verbringen*.

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Wie Zeiterfassung unsere Art zu arbeiten veränderte

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Als ich vor Jahren meine Ausbildung bei einer Werbeagentur machte, sah die Zeiterfassung in etwa so aus: Nach einem Projekt notierte ich auf der Rückseite des Auftrages meine Zeiten und den Materialverbrauch. Mein Chef warf einen kurzen Blick darauf, bevor diese Zeiten für immer in den Archiven verschwanden.

Als ich mich dann 2008 selbstständig machte, erfasste ich meine Zeiten nur noch sporadisch. „In einem Ein-Mann-Unternehmen ist das ja nicht so wichtig“, dachte ich. Erst als SOLADES größer wurde und wir weitere Mitarbeiter einstellten, merkte ich das so etwas wie eine digitale Zeiterfassung nötig wird und entwickelte mit unserem Team den SOLADES Time Tracker. Da das auch schon wieder 2 Jahre her ist, möchte ich gerne meine Erkenntnisse aus dieser Zeit mit euch teilen.

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Making remote teams work

Mandy Brown schreibt über ihre Erfahrungen bei Editorally, dezentral, zeit- & ortsunabhängig im Team zu arbeiten.

„Remote working is a different way of working, with different constraints and practices.“

Die Tatsache, dass man sich nicht jeden Tag persönlich sieht und besprechen kann ist dabei die größte Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Von Lastenheften, Pflichtenheften und den richtigen Verträgen

Zugegeben, es gibt schöneres für mich, als den ganzen Tag an einem Pflichtenheft zu schreiben, doch die Erfahrungen der letzten Monate haben mir immer wieder gezeigt wie wichtig Lasten- und Pflichtenhefte sind. Denn letztendlich basiert ja auch die Kalkulation auf eben diesen Heften. Was aber, wenn sich Projekte anders entwickeln als geplant? Agiles Projektmanagement ist ja heute eher die Regel, als die Ausnahme bei Webprojekten. Was ist, wenn dadurch zusätzliche Kosten entstehen?

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Diesen und anderen Fragen hat sich Nina Diercks von der Medienkanzlei Dirks & Diercks angenommen. Ein Muss für jeden Webdesigner und jede Agentur.

Projektmanagment: Kurze Sprints statt Marathon

9 von 10 Webprojekten sehen in etwa so aus: Man bespricht die Anforderungen der neuen Website oder des Shops, ein Angebot wird erstellt und mit ein wenig Glück wird für die nächsten Wochen oder gar Monate hinter verschlossenen Türen der „große Launch“ vorbereitet.Dass es aber auch anders gehen kann, zeigen derzeit ein paar Startups aus dem Web- und eCommerce-Bereich. Dort wird nicht nur das Unternehmen so schlank wie möglich gehalten, auch die Funktionalitäten eines Shops oder einer Website werden in vielen Fällen für den (Neu-)Start zunächst auf das Nötigste beschränkt. „Think big, start small“, lautet die Devise – das Ziel „so schnell wie möglich online gehen“.

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Getting to Flow

BREANDÁN KNOWLTON beschreibt nicht nur, wie man in den Flow kommt, also jener Zustand, in dem man Raum und Zeit vergisst, sondern auch wie man idealerweise gemeinsam mit Kunden an Projekten arbeiten sollte, um diesen Zustand zu erreichen.

Du kannst nicht alles

An einem normalen Tag erstelle und realisiere ich Screendesigns, verteile und bespreche Aufgaben mit Kollegen, schreibe Angebote und Rechnungen und erstelle Konzepte und Analysen. Es gibt Tage da bin ich stolz darauf, den Spagat zwischen Design und Geschäftsführung machen zu können. Doch in letzter Zeit merke ich immer häufiger, dass ich mir zu viel zumute. Die Folge: einfache Aufgaben dauern deutlich länger und Fehler häufen sich.

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Fehler bei Webprojekten

Das perfekte Projekt gibt es nicht. Egal ob Missverständnisse bei der Aufgabenverteilung oder Kunden, die kurz vor dem Launch mit tiefgreifenden Layoutänderungen daherkommen. Irgendwas ist immer. Das Entscheidende jedoch ist, aus solchen Fehlern zu lernen.

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