Ist Deutschland bereit für „Afroamerikaner“?

Etwas überrascht über eine Diskussion, die wir letzte Woche bei SOLADES führten, frage ich heute mal in die Runde: Darf man auf einer deutschen Website auch nicht „europäisch“ bzw. „deutsch“-aussehende Personen zeigen? Und welches Risiko geht man ein, wenn man dunkelhäutige oder asiatisch aussehende Frauen auf der Website verwendet?

Aber der Reihe nach: Vor Kurzem ist eine neue Landingpage von uns für die Erstellung von Facebook-Fanpages online gegangen. Mit von der Partie auch Isabella, die stolz Ihre Facebook Fanpage in die Kamera hält.

Doch als wir uns in der Runde das fertige Layout ansahen, kam der entscheidende Einwand: „Ihr wisst, ich hab nichts gegen Ausländer, aber kann man in Deutschland tatsächlich mit einer Schwarzen werben?“

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Welchen HTML-Editor nutzt ihr für eure Webprojekte?

Ich weiß gar nicht, ob man von einer Schande sprechen kann, wenn ich sage, dass sich Dreamweaver lange Zeit für den einzig wahren HTML-Editor auf dem Mac gehalten habe.

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit die Adobe CS3 gekauft, habe ich mir darüber auch nie so richtig Gedanken gemacht. Ein paar Dinge haben zwar immer irgendwie gestört, aber man gewöhnt sich ja daran, dass man z.B. keinen direkten Dateiupload in Dreamweaver hat. Für solche Arbeiten wurde bisher dann einfach Cyberduck angeschmissen. Weiterlesen

Urlaubsende!

Herrlich war sie, die Woche Urlaub in Dänemark. Endlich mal wieder den Kopf freibekommen und an andere Dinge denken als an Screendesigns, Angebote und Kundentermine. Das fiel mir dann sogar leichter als gedacht, nicht zuletzt weil unser Ferienhaus zwar Internet besaß aber wohl das einzige war, indem das Internet noch aus dem Kabel kam. Blöd, wenn man nur mit iPhone und iPad ankommt.

Auch blöd festzustellen, dass ich einen Großteil unserer Freizeitplanung auf das vorhandene WLAN gebaut hatte. Aufgrund der hohen Roaminggebühren überlegt man sich da schon zweimal ob man dafür jetzt wirklich ins Netz geht, oder ob man stattdessen einen der Kataloge wälzt. Die 50 € für Auslandsroaming habe ich dennoch vollgekriegt, fragt mich nicht wie.

Außer einer übermäßig teuren Handyrechnung habe ich aber noch eine weitere Erkenntnis aus dem Urlaub mitnehmen können: Es ist irgendwie ein befreiendes Gefühl mal ganz ohne E-Mails, PUSH-Notifications und all dem Kram den Tag zu verbringen. Deswegen bleiben die Dienste, die sich sonst im halbe-Stunden-Takt gemeldet haben vorerst ausgeschaltet. Mal sehen wie lange das gutgeht ;-)

Conversion-Optimierung: Fehler beim Bestellprozess vermeiden

Da ich gerade voll im Thema Aufbau von Online-Shops und deren Optimierung bin, kam ich nicht umher mir diese 7 Grafiken anzusehen. The Oatmeal hat mal wieder zum Stift gegriffen und in seiner gewohnt überspitzten Art die Problematiken bei Bestellprozess von Online-Shops nachgezeichnet.

Bild: The Oatmeal - How to make your shopping cart suck less

Glücklicherweise setzen wir mit Magento auf ein Online-Shop System für das Usability und Conversion-Optimierung keine Fremdwörter sind und einen Großteil der aufgeführten Fehler bereits behebt. Ein Blick in die Grafiken schadet dennoch nicht ;-)
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Wie lange braucht ein gutes Webdesign?

Teil 1: Das Grundgerüst – Die Konzeption

Oft werde ich von Kunden im Erstgespräch einer Website gefragt, wie lange es denn dauere bis ein erster Entwurf zu sehen sei. „So schwer könne es doch nicht sein, mal schnell einen Entwurf aus dem Hut zu zaubern.“

Manch Kunde glaubt sogar, dass ich ja eh nur nach einem Baukastenprinzip arbeiten würde, bei dem ich lediglich mal schnell die Farben und das Logo austauschen würde. Deswegen sind sie umso überraschter, wenn ich Ihnen mitteilen muss, dass sie in den nächsten Tagen erstmal nichts von mir zu sehen bekommen werden.

„Ein gutes Design entsteht nicht über Nacht!“

Und wenn doch, dann Weiterlesen

5 Kundenaussagen, die wir Webdesigner in Zukunft nicht mehr hören wollen

Kurz vorweg: Mit einem Großteil meiner Kunden bin ich hochzufrieden, denn sie haben die klassische Rollenverteilung zwischen ihnen und mir, dem Webdesigner, verstanden. Diese Kunden wissen, wo Ihre und meine Kompetenzen liegen. Sie wissen, an welchen Stellen ihre Kritik angebracht und sogar erwünscht ist und an welchen Stellen sie besser auf mein Fachwissen vertrauen sollten.

Es gibt aber auch Kunden, die einem gewissen Kontroll- und Do-It-Yourself-Zwang unterlegen sind. Und so ist es auch kaum verwunderlich, dass diese Aussagen fast ausschließlich von Kunden kommen, die man als Webdesigner als „schwierige Kunden“ bezeichnen würde. Vielleicht nimmt sich ja der ein oder andere „schwierige Kunde“ diese Liste zu herzen, vielleicht hilft sie aber auch nur ein paar Webdesignern, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Weiterlesen