Im Kundengespräch: Ist das Ihr ernst?!

Kennt ihr diese Situation? Ihr sitzt mit dem Kunden zusammen und sammelt Ideen für das Redesign der Website. Ihr seid gut dabei, schnell kommen viele gute Ideen zusammen. Doch dan kommt ein Satz, der in etwa so aussehen könnte:

„Man könnte ja auch so ein Männchen durchs Bild laufen lassen“

Alle Lachen und auch Derjenige, der den Vorschlag gemacht hat, stimmt in das Gelächter ein. Guter Witz … XY ist immer für einen Scherz gut. Kommt euch das bekannt vor? Und ist es euch schon mal passiert, dass ihr das Gefühl hattet, dass es gar nicht als Witz gemeint war?

Marina Wendtorf – Mach‘ es zu deinem Projekt

Letztes Jahr haben Nicole und ich wunderdogs ins Leben gerufen und obwohl die Plattform für Produkte rund um den Hund noch längst nicht dort angekommen ist, wo wir sie gerne hätten, haben wir für diesen Jahr schon neue Pläne.

Unser offizieller Arbeitstitel lautet Projekt Marina Wendtorf. Im Frühjahr werden wir unsere Wohnung in Friedrichsort, die seit Sommer letzten Jahres auch das Büro von E & F war, gegen ein Haus in Marina Wendtorf eintauschen. Wer schon Mal von Marina Wendtorf gehört oder gelesen hat, der weiß, dass die Region damals und teilweise auch heute noch ein beliebtes Urlaubsziel ist. Und dass in den nächsten Jahren größere Investitionen geplant sind, um die Region wieder attraktiver zu gestalten.

Das Projekt Marina Wendtorf ist also nicht nur unser Umzug auf die Sonnenseite der Kieler Förde, wir werden auch – geprägt durch unsere Erfahrungen mit airbnb der letzten 2 Jahre – einen kleinen Schritt in die Tourismusbranche wagen. Hier schlummert für mich als Online-Markter noch jede Menge ungenutztes Potential. Besonders wenn man hört, wie viele Buchungen von Ferienunterkünften über die Website der Steiner Bucht laufen.

85% Auslastung

85%. Das ist die ideale Auslastung für Personen und Unternehmen. Behauptet zumindest Gunter Dueck in seinem aktuellen Buch Schwarmdumm, das ich gerade lese. Liegt die Auslastung darüber werden Unternehmen weniger flexibel. Sie können auf Notfälle und kurzfristige Änderungen nicht mehr wie bisher reagieren. Außerdem häufen sich Fehler, die Qualität wird schlechter und die Stimmung beim Kunden aber auch im Team leidet spürbar.

In der Theorie klingt das alles ganz logisch. Aber wann habt ihr eigentlich das letzte Mal das Gefühl gehabt, nur mit etwa 85% Auslastung zu arbeiten? 85% bedeutet eben auch immer, dass man noch eine Schippe drauflegen könnte. Reicht es wirklich, was ich heute getan habe? Oder sollte ich nicht schon mal an morgen denken?

3 Monate Solo

Etwas mehr als 3 Monate ist es nun her, dass ich meinen Job bei SOLADES aufgegeben habe, um wieder unabhängiger zu sein und mehr das Leben zu führen, was ich mir für mich vorstelle. Aber ganz ehrlich?! Irgendwie vergingen die letzten 3 Monate viel zu schnell.

Eigentlich wollte ich wieder mehr bloggen. Zwei bis drei Artikel pro Woche, morgens noch bevor ich meine Mails checke. Stattdessen ist der letzte Eintrag von August. Auch bei Twitter bin ich nicht mehr so aktiv, was sich sicherlich sehr negativ auf meinen Klout-Score auswirken dürfte (Gibt’s den noch?). Hmmm …

Außerdem wollte ich mehr für mich, Erdmann & Freunde und meine eigenen Projekte machen. 20% meiner Zeit – oder anders gesagt den Freitag – hatte ich ursprünglich dafür angesetzt, doch auch diese Gewohnheit habe ich seit Mitte September ein wenig schleifen lassen. Stattdessen bekomme ich beinahe wöchentlich neue Projektanfragen, die alle so spannend sind, dass es mir schwer fällt nein zu sagen. Bevor es jetzt jemand kommentiert: Ja, es ist Jammern auf hohem Niveau. Aber solange Kohle verdienen an erster Stelle steht, wird das nichts mit dem ersten, eigenen Produkt.

Immerhin habe ich es geschafft, die Digitale Nomaden Konferenz, kurz DNX, in Berlin zu besuchen. Mindestens 3 Monate haben Nicole und ich uns auf die Konferenz gefreut und letztes Wochenende war es dann soweit. Klasse Vorträge, nette Leute und jede Menge Motivation. Seitdem schmieden wir neue Pläne für Moe & Me, Wundertrips und nicht zuletzt auch Erdmann & Freunde.

Wenn ich eines von der Konferenz mitnehmen konnte, dann „einfach anfangen“. Und so endet hoffentlich auch meine Blogpause hier und jetzt (andernfalls lest ihr in 3 Monaten warum es nicht geklappt hat).

Vortrag „Kill Photoshop“ auf der Contao Konferenz

Nachdem mein Blog die letzten Tage eher auf Urlaubsmodus stand, gibt es heute mal wieder ein paar Texthäppchen.

Ganz im Stil der letzten Pressemitteilungen von Unternehmensaufkäufen und -kooperationen freue ich mich euch mitteilen zu dürfen, dass ich auf der diesjährigen Contao Konferenz in Berlin einen Vortrag zur Gestaltung im Browser mit Contao halten werde.

Im Vortrag wird es darum gehen, wie Designer und Entwickler von der Gestaltung in Photoshop Stück für Stück  wegkommen, um nicht länger Screenshots zu präsentieren, sondern bedienbare Prototypen. Wer bereits selbst Erfahrungen mit der Gestaltung im Browser gemacht oder es Leid ist, eine Vielzahl von Layouts in Photoshop für unterschiedliche Seiten und/oder Bildschirmgrößen zu gestalten, sollte vorbeischauen. Und wer noch kein Ticket hat, sollte sich schnell eines besorgen.

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