Nein sagen

Mitte Dezember bekamen wir eine Anfrage. Ein (wie sich später herausstellte) großes Unternehmen mit mehreren Standorten benötigte Contao Unterstützung, nachdem der Mitarbeiter, der die Website betreute, das Unternehmen verlassen hatte.

Obwohl Erdmann & Freunde sich eigentlich auf die Zusammenarbeit mit Agenturen konzentriert, wollte ich den Auftrag bekommen. Warum? Nun, nachdem der erneute Lockdown wieder zu einer Zurückhaltung unserer Kunden führte, hatte ich Sorge, dass wir die nächsten Wochen zu wenig zu tun haben würden.

Also vereinbarte ich einen zweiten Termin mit der IT. Erst da wurde mir das ganze Ausmaß dieses Auftrags bewusst. Einerseits würde uns dieser Kunde, sofern wir den Auftrag bekämen, auf Monate mit Arbeit versorgen. Andererseits bliebe kaum keine Zeit für unsere Themes, Extensions und Spaßprojekte.

Obwohl sich die Auftragslage noch nicht gebessert hatte, lehnte ich am nächsten Tag ab. Es fühlte sich gut und richtig an. Und als wolle man mir ein Zeichen geben, bekamen wir am Tag darauf 5 neue Anfragen (so viel wie noch nie).

Was ich daraus gelernt habe? Häufiger NEIN sagen. Es wird sich irgendwie lohnen.

So schwer kann das doch nicht sein?!

Meine Mama hat eine Leidenschaft. Sie häkelt gerne Stofftiere für Nina und ihre Cousine. Vor ein paar Wochen schenkte sie Nina eine Giraffen-Handpuppe.

Nina liebt es, wenn ich die Handpuppe mit ihr sprechen lasse. Letzte Woche wollte ich ihr mehr bieten. Über den Lautsprecher lief Musik und ich wollte die Giraffe mitsingen lassen.

So schwer kann das doch sein?!

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Dein schlechter Ratgeber

Wenn jemand mit meinen Problemen zu mir käme, wüsste ich sofort was zu tun wäre …

Unbekannt

Ich weiß nicht mehr, wo ich dieses Zitat aufgeschnappt habe. Aber es beschreibt ein Problem sehr gut, dass die meisten Grafiker, Texter, Agenturen und Berater haben.

Für sich selbst ist es am schwersten etwas umzusetzen. Aber warum eigentlich? Und hilft es wirklich, sich vorzustellen, dass man es für jemand anderen macht?

Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre …

„In den letzten 33 Jahren habe ich jeden Tag in den Spiegel geschaut und mich gefragt: Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich dann tun wollen, was ich heute tun werde? Und immer, wenn die Antwort für zu viele Tage hintereinander „Nein“ lautete, wusste ich, dass ich etwas ändern muss.“

Steve Jobs

Ganz so extrem (letzter Tag) würde ich es vielleicht nicht ausdrücken. Und doch habe ich vor ein paar Wochen erst wieder festgestellt, dass ich es selbst in der Hand habe, wie ich mein Leben gestalte. Ob ich früh morgens und vor allen Anderen aufstehe (weil erfolgreiche Menschen das so machen) oder ob ich lieber ein wenig länger schlafe, dafür mit besserer Laune in den Tag starte und abends länger durchhalte.

Glücklicher Zufall?!

Der Tathergang*: Wir saßen auf der Couch und wie so oft, wenn ich vergesse sie wegzupacken, schnappte sich Nina die Fernbedienung des Apple TV. Seitdem sie herausgefunden hat, welche 2 Tasten den Fernseher und Apple TV einschalten, lässt sie keine Gelegenheit aus.

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Ausgerechnet jetzt

So habe ich mir den Start ins neue Jahr ganz bestimmt nicht vorgestellt: Am 01.01. zerlegt Maggie einen Ball (ein Hundespielzeug) und frisst danach einen Teil davon. In den Tagen danach übergibt sie sich erst, dann kommt der große Durchfall. Hunger?! Fehlanzeige. Nichtmal trinken möchte sie und verliert in dieser kurzen Zeit 2 Kilo.

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Neustart

Seth Godin schrieb vor kurzem etwas, dass mir nicht mehr aus dem Kopf geht:

The most important blog post

It is on the most important blog.

Yours.

Even if no one but you reads it. The blog you write each day is the blog you need the most. It’s a compass and a mirror, a chance to put a stake in the ground and refine your thoughts.

And the most important post? The one you’ll write tomorrow.

The most important blog post

Er erinnert mich daran, wie viel und gerne ich eine Zeit lang hier bloggte. Um meine Gedanken zu sortieren. Mich anderen mitzuteilen. Oder einfach nur schöne Erinnerungen festzuhalten.

Ich weiß, ich habe schon sehr häufig diese Phase gehabt(s. Neustart) Aber vielleicht bleibe ich ja dieses Mal länger dran 😉

Hörbuch: Die 1%-Methode

von James Clear

Dieses Buch gehört zu den Büchern, die ich nur kenne und in diesem Fall gehört habe, weil sie mir ständig vorgeschlagen wurden. In diesem Fall war es Audible. Und da ich nicht wusste, was ich mit meinem Guthaben sonst hören könnte, nahm ich dieses.

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TRAFFIC SECRETS

von Russell Brunson

Das Buch ist der dritte und letzte Teil aus der SECRETS-Reihe. Ich hatte bereits vor einiger Zeit die beiden Vorgänger DOTCOM SECRETS und EXPERT SECRETS gelesen und habe ehrlich gesagt gar nicht erwartet, dass da noch ein drittes Buch kommen würde.

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